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So prüfen wir Gewinnspiele und Gratisproben

Jedes Gewinnspiel auf GewinnHai wird vor der Veröffentlichung einzeln angesehen und freigegeben.
Die Suche und die Vorsortierung übernimmt ein selbst geschriebenes Programm – es sammelt ein, wirft aus, was durch die Filter fällt, und bereitet den Rest auf. Was danach übrig bleibt, geht nicht ungesehen online: die Redaktion sieht sich jeden Eintrag an, prüft Teilnahmeweg, Enddatum, Preisangabe und Veranstalter und gibt ihn frei. Das Veröffentlichungsdatum auf jeder Gewinnspielseite ist der Tag dieser Freigabe.
Diese Seite beschreibt, welche Filter dabei greifen, was sie leisten und wo sie aufhören. Sie beschreibt bewusst auch, was nicht passiert. Seit dem 20.08.2026 stehen auf GewinnHai auch Gratisproben; sie laufen durch eine eigene Verarbeitung mit eigenen Regeln, und die fünf Abschnitte dazu tragen das im Titel.

Wer hier eigentlich prüft

Hinter GewinnHai steht eine kleine Redaktion – kein Verlag mit zwanzig Leuten, sondern der Betreiber selbst, unterstützt von einem selbst geschriebenen Programm. Das Programm nimmt die Fleißarbeit ab: Es sammelt Aktionen ein, wirft aus, was durch die Filter fällt, und bereitet den Rest auf. Die Entscheidung, ob ein Gewinnspiel auf die Seite kommt, trifft der Mensch – er sieht jeden Eintrag vor der Freigabe an und ändert die Regeln, wenn ihm ein Fehler auffällt.

Die Prüfung hört mit der Veröffentlichung nicht auf. Ein Gewinnspiel kann jederzeit vorzeitig enden, verlängert werden oder von der Seite des Veranstalters verschwinden, ohne dass jemand Bescheid sagt. Deshalb bleibt es nicht bei der Prüfung vor der Veröffentlichung: die gelisteten Einträge werden erneut gegen die Seite des Veranstalters gehalten – zuletzt der gesamte laufende Bestand. Was dabei herauskommt:

  • Was dort nicht mehr zu finden ist oder als beendet gekennzeichnet wird, bekommt hier den Vermerk beendet.
  • Nennt die Seite des Veranstalters eine spätere Frist als wir, wird das Enddatum berichtigt – auch dann, wenn der Eintrag bei uns schon als beendet stand.
  • Lässt sich nicht sicher feststellen, ob eine Aktion noch läuft, bleibt sie stehen. Ein zu Unrecht entfernter Eintrag ist der teurere Fehler.

Ein beendetes Gewinnspiel verschwindet nicht einfach. Seine Adresse bleibt erreichbar, sagt deutlich, dass die Aktion vorbei ist, und zeigt passende laufende Alternativen – ein Link von außen oder aus einem Suchergebnis läuft damit nicht ins Leere. Das gilt auch dann noch, wenn der Eintrag selbst nach einer Weile aus dem Bestand genommen wird.

Diese Läufe folgen keinem festen Zeitplan. Es gibt keinen automatischen Taktgeber, der die Sammlung nachts anwirft; sie wird von Hand angestoßen. Zwischen zwei Läufen kann sich auf der Seite eines Veranstalters etwas ändern, ohne dass GewinnHai davon erfährt. Auch eine geprüfte Angabe kann deshalb veralten. Wer eine tagesaktuelle Garantie erwartet, bekommt sie hier nicht – wer nachvollziehbare Filter erwartet, schon.

Der Link führt zum Veranstalter, nicht auf das nächste Portal

Der häufigste Ärger bei Gewinnspiel-Listen sind Links, die auf die nächste Sammelseite zeigen statt auf die Aktion selbst. Hier gilt: Wir verlinken die Aktion des Veranstalters oder wir nehmen den Eintrag nicht auf. Führt eine Fundstelle nur auf ein weiteres Portal, fliegt sie raus, statt ersatzweise dorthin zu verweisen. Provisions- und Tracking-Weiterleitungen kommen nicht in die Datenbank.

Der Knopf „Zum Gewinnspiel" geht über eine Weiterleitung auf gewinnhai.de. Sie zählt einen Klick und leitet dich dann unverändert auf die hinterlegte Adresse weiter – ohne Provisions-Kennung, ohne Zwischenseite.

Was mit dem Enddatum passiert

Ein Gewinnspiel ohne belastbare Frist ist für dich wertlos – deshalb ist das Enddatum die Stelle, an der hier am meisten geändert wurde.

  • Termine in der Vergangenheit werden gar nicht erst aufgenommen. Liegt der erkannte Teilnahmeschluss vor dem heutigen Tag, lehnt der Import den Datensatz ab.
  • Bei jedem Lauf werden abgelaufene Einträge gelöscht, nicht nur ausgeblendet. Vor dem Löschen schreibt das Programm ein Backup der betroffenen Zeilen; scheitert das Backup, wird nichts gelöscht.
  • Ein unlesbares Enddatum wird nicht mehr geraten. Bis Juli 2026 hat das Programm bei unklarer Angabe eine Frist geschätzt. Eine Messung am Altbestand zeigte, wie schlecht das war: Rund 31 Prozent der Zeilen trugen die Signatur dieser Schätzung, und eine Live-Gegenprobe fand davon nur 2,1 Prozent korrekt – gegenüber 89,1 Prozent in der Kontrollgruppe mit tatsächlich gelesenem Datum. Seitdem bleibt das Feld leer und die Frist wird als unbekannt ausgewiesen, statt eine Zahl zu erfinden.

Maßgeblich ist trotzdem immer der Teilnahmeschluss in den Bedingungen des Veranstalters, nicht die Angabe hier. Sie ist eine Lesehilfe, keine Zusage.

Preisangaben: geprüfte Quellen statt Werbetext

Wenn bei einem Gewinn ein Wert steht, stammt er nach Möglichkeit nicht aus dem Werbetext der Aktion, sondern aus einer Marktrecherche mit fester Quellenliste:

  • Gesucht wird ausschließlich auf 66 hinterlegten Shop- und Vergleichsportal-Domains – darunter Preisvergleiche, große Händler, Buch- und Medienhändler, Ticketanbieter und Reiseportale. Ein Fundstück außerhalb dieser Liste wird verworfen, auch wenn es besser passen würde.
  • 38 weitere Domains sind ausdrücklich ausgeschlossen, vor allem Gebrauchtwagen- und Kleinanzeigenmärkte. Ein Gebrauchtpreis ist kein Wert für einen neuen Preis.
  • Angesetzt wird der reguläre Preis beziehungsweise die unverbindliche Preisempfehlung, nicht ein tagesaktueller Aktionsrabatt.

Zusätzlich lehnt der Import Angaben ab, die gar keinen Preis beschreiben: reine Floskeln wie „tolle Preise", „Sachpreise" oder „und vieles mehr" ohne konkreten Gegenstand, sowie Anmelde-, Neukunden- und Willkommensgutscheine – die bekommt jeder, der sich registriert, sie sind kein Gewinn.

Kaufpflicht wird gekennzeichnet, nicht versteckt

Manche Aktionen verlangen einen Kaufbeleg. Solche Gewinnspiele werden hier nicht ausgeschlossen, aber sie dürfen nicht wie ein einfaches Formular aussehen. Verlangt der Teilnahmetext das Hochladen eines Kassenbons, während die Kurzangabe nur „Teilnahmeformular absenden" sagt, korrigiert das Programm die Kurzangabe auf „Produkt kaufen + Kassenbon hochladen" und stuft den Aufwand hoch. Wer gezielt danach sucht oder es gezielt vermeiden will, findet diese Aktionen gesammelt unter Kassenbon-Gewinnspiele.

Die Grenze dazu ehrlich: Eine automatische Prüfung auf Teilnahmegebühren, kostenpflichtige Hotlines oder an die Teilnahme gekoppelte Abos gibt es für diese Liste nicht. Lies vor dem Absenden die Teilnahmebedingungen – und melde es, wenn dir bei einem gelisteten Eintrag Kosten auffallen. Worauf man dabei achtet, steht im Ratgeber Seriöse Gewinnspiele erkennen.

Keine doppelten Einträge

Dieselbe Aktion taucht im Netz oft mit mehreren Werbelinks auf. Vor der Aufnahme wird jeder Link auf eine Vergleichsform gebracht: Protokoll und Groß-/Kleinschreibung vereinheitlicht, „www." und der abschließende Schrägstrich entfernt, Sprungmarken abgeschnitten und 38 bekannte Tracking-Parameter herausgefiltert – utm-Parameter, Klick-IDs wie gclid oder fbclid, Sitzungs- und Newsletter-Kennungen. Erst diese Form wird mit dem Bestand verglichen. Dadurch landet ein und dasselbe Gewinnspiel nicht mehrfach in der Liste, nur weil es aus zwei Quellen kam.

Wer die Texte schreibt

Viele Texte auf GewinnHai sind von Hand geschrieben – aber nicht alle. Von Hand entstehen die Ratgeber, die Einordnungen zu den Kategorien, die Seiten über uns und dieses Prüfkapitel selbst. Bei den einzelnen Gewinnspielen sieht es anders aus: dort entstehen die Kurzbeschreibung, die Gewinnangaben und der Frage-und-Antwort-Block mit Hilfe einer Sprach-KI, die lokal auf dem Rechner des Betreibers läuft – es geht dafür kein Seiteninhalt an einen externen Dienst.

Das ist der Punkt, an dem der Prüfschritt greift, von dem oben die Rede ist: kein Text geht ungesehen online. Was die KI vorschlägt, ist ein Entwurf, keine Veröffentlichung. Angesehen und freigegeben wird er von einem Menschen – und wenn er nicht stimmt, wird er geändert oder der Eintrag kommt gar nicht erst auf die Seite. Ein Werkzeug nimmt die Fleißarbeit ab; die Verantwortung dafür, was hier steht, nimmt es niemandem ab.

Auch die Zuordnung zu einer Kategorie schlägt die KI zuerst vor und wird danach anhand fester Regeln korrigiert – erfahrungsgemäß liegt sie oft daneben.

Und eine Grenze bleibt trotzdem: eine Zusammenfassung kann eine Aktion verkürzen oder eine Bedingung übersehen. Verbindlich ist immer die Original-Aktion beim Veranstalter, nicht das, was hier steht.

Woher die Gratisproben kommen

Gesucht wird bei Herstellern, Drogerien und auf Sammelseiten. Der Unterschied ist, was am Ende gespeichert wird: immer der Weg zum Anbieter selbst, nie der Link auf ein Portal. Eine Sammelseite darf helfen, eine Aktion zu finden – sie wird nie das Ziel, auf das wir dich schicken. Lässt sich der Weg zum Anbieter nicht bestimmen, wird die Probe nicht aufgenommen.

Was als Gratisprobe gilt — und was nicht

Gelistet wird nur, wo das Produkt selbst 0 € kostet. Eine offen ausgewiesene Versandpauschale ist zulässig und steht dann auch am Eintrag. Ausgeschlossen sind dagegen Cashback-Aktionen — „kaufen, Kassenbon einreichen, Geld zurück“ ist keine Gratisprobe, weil du erst bezahlst — und Gewinnspiele, bei denen der Erhalt vom Los abhängt statt von der Bestellung. Ebenso fallen Kaufzwang, Vorkasse „nur für den Versand“ und Abos mit Kostenfolge heraus. Diese Unterscheidung greift als feste Regel schon beim Auffinden, nicht erst bei der Aufbereitung.

Gratisproben ohne Enddatum

Viele Gratisproben laufen „solange der Vorrat reicht“ und haben gar kein Enddatum. Solche Einträge stehen als laufend in der Liste und werden nicht automatisch entfernt — anders als bei Gewinnspielen, wo eine überschrittene Frist den Eintrag aussortiert. Ist ein Enddatum bekannt und überschritten, bleibt der Eintrag zunächst als abgelaufen erreichbar, statt ins Leere zu laufen; erst nach einer Gnadenfrist von 14 Tagen wird die Zeile gelöscht. Der Pflegeschritt läuft nach dem Import, damit frisch aufgenommene Aktionen nicht sofort wieder mitgelöscht werden.

Was hier nicht passiert

Keine rückwirkende Prüfung der Gratisproben. Die oben beschriebenen Regeln greifen beim Aufnehmen — und der heutige Gratisproben-Bestand ist vollständig auf einem anderen Weg hereingekommen, nämlich in einem einzigen Übernahmelauf aus dem Vorgängerprojekt. Er ist damit zur Gänze nie durch diese Prüfung gegangen, nicht nur in Teilen. Auch für künftige Einträge gilt: ob der Filter bei einem einzelnen Eintrag angeschlagen hat, wird nirgends festgehalten. Wer wissen will, wie ein bestimmter Eintrag zustande kam, kann das hier nicht nachlesen. Damit du weißt, worauf du dich nicht verlassen solltest:

  • Keine laufende Überwachung rund um die Uhr. Der Bestand wird nachgeprüft, aber nicht ununterbrochen – ein Teilnahmelink kann tot sein, bevor es hier auffällt.
  • Keine feste Aktualisierungs-Taktung. Die Läufe passieren, wenn sie angestoßen werden.
  • Keine Gewinngarantie. GewinnHai veranstaltet die gelisteten Aktionen nicht, hat keinen Einfluss auf die Verlosung und keinen Zugang zu Teilnehmerdaten.

Melde, was dir auffällt

Ein toter Link, eine Aktion, die längst gelaufen ist, ein falsches Enddatum oder eine Wertangabe, die nicht stimmen kann: Genau solche Meldungen führen dazu, dass eine Regel geschärft wird – und eine geschärfte Regel wirkt auf alle künftigen Einträge, nicht nur auf den gemeldeten. Schreib mir über die Kontaktseite. Wer wir sind und wie sich die Seite finanziert, steht unter Über GewinnHai.

Diese Seite beschreibt den Ablauf, nicht einen Tagesstand. Sperr- und Quellenlisten wachsen und schrumpfen, Filter kommen dazu und fallen weg – der beschriebene Weg bleibt derselbe.

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